Deep Dive: Die Prozessprüfung im Rahmen eines System Assurance Review


Im Rahmen eines System Assurance Review (SAR) ist die Prozessüberprüfung oft der Bereich, in dem der unmittelbarste und greifbarste geschäftliche Mehrwert aufgedeckt wird. Während technische Leistung und Systemkonfiguration entscheidend sind, bestimmen letztlich die Geschäftsprozesse, die über Maximo oder MAS abgewickelt werden, ob ein Unternehmen effizient, regelkonform und skalierbar ist.
Eine Prozessüberprüfung konzentriert sich darauf, wie die Arbeit tatsächlich im System ausgeführt wird, und nicht nur darauf, wie sie ursprünglich konzipiert wurde.
Im Laufe der Zeit entwickeln sich selbst gut konzipierte Maximo- oder MAS-Implementierungen auf eine Weise weiter, die zu Ineffizienzen führen kann:
Eine Prozessüberprüfung bietet einen strukturierten Ansatz, um diese Probleme zu identifizieren und das System wieder mit den geschäftlichen Anforderungen sowie bewährten Standards in Einklang zu bringen.
Im Kern ist das Ziel simpel: Sicherstellen, dass das System das Unternehmen unterstützt und nicht umgekehrt.
Eine Prozessüberprüfung evaluiert, wie Geschäftsprozesse in einer aktiven Maximo- oder MAS-Umgebung konfiguriert und ausgeführt werden, und deckt dabei sowohl Ineffizienzen als auch Optimierungspotenziale auf.
Dies umfasst in der Regel vier Kernbereiche:
Diese Bereiche vermitteln zusammen ein ganzheitliches Bild davon, wie das Unternehmen innerhalb und außerhalb des Systems agiert.
Bei Naviam wird die Prozessüberprüfung in der Regel von einem Naviam Solution Architect geleitet, der sowohl technisches als auch prozessorientiertes Fachwissen einbringt.
Der Ansatz kombiniert:
Ein wesentlicher Teil dieser Aufgabe besteht darin, Systemlogik in eine klare, geschäftsorientierte Prozessdokumentation zu übersetzen.
Eines der wertvollsten Ergebnisse einer Prozessüberprüfung ist die Erstellung einer strukturierten Prozessdokumentation, oft zum allerersten Mal.
Dies umfasst:
Durch die Visualisierung von Prozessen gewinnen Unternehmen:
In vielen Fällen stellen Kunden fest, dass ihre dokumentierten Prozesse erheblich von der tatsächlichen Arbeitsweise abweichen – eine zentrale Erkenntnis, die Verbesserungen vorantreibt.
Eine Prozessüberprüfung endet nicht bei der Analyse – sie ist darauf ausgelegt, praktische und umsetzbare Ergebnisse zu liefern.
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
Basierend auf den Begleitunterlagen umfasst dies zudem:
Dadurch wird sichergestellt, dass die Ergebnisse nicht nur theoretischer Natur sind, sondern direkt in Liefer- oder Transformationsprogramme einfließen können.
Eine fundierte Prozessüberprüfung trägt direkt zu den übergeordneten SAR-Zielen bei:
Hier wird die Prozessüberprüfung mehr als nur Dokumentation. Sie wird zu einem entscheidenden Faktor für die Unternehmenstransformation.
Innerhalb des umfassenderen SAR-Lebenszyklus – Erkennen → Bewerten → Lücken identifizieren → Empfehlen → Roadmap – spielt die Prozessüberprüfung eine zentrale Rolle bei der Gestaltung sowohl unmittelbarer Verbesserungen als auch der langfristigen Strategie.
Sie bietet:
Die Prozessüberprüfung ist oft der Punkt, an dem Unternehmen während einer System Assurance Review die meisten „Aha-Momente“ erleben.
Indem sie Klarheit darüber schafft, wie Prozesse funktionieren – und sie sowohl mit den Geschäftszielen als auch mit bewährten Verfahren in Einklang bringt –, ermöglicht sie Unternehmen:
Letztendlich beantwortet es eine der wichtigsten Fragen, die sich ein Unternehmen stellen kann:
Helfen uns unsere Prozesse dabei, voranzukommen – oder halten sie uns auf?
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