Maximo UK & Ireland User Group — Überlegungen aus Portsmouth

Jonathan Nichols

May 14, 2025

Diese Woche haben wir uns vom 7. bis 8. Mai in Portsmouth zur Maximo UK & Ireland User Group getroffen — um ein neues Kapitel für unser Team aufzuschlagen. Es war nicht nur eine zeitgemäße Anspielung auf das maritime Erbe der Stadt, den VE-Tag, sondern es war auch unsere erste Veranstaltung unter unserem neuen Namen: Naviam (Navigating Asset Management).

Richard Barber begrüßt die UK&I Maximo User Group

Richard Barber begann mit einer speziellen Netzwerksitzung an Bord der Wightlink Fähre, die zwei Hin- und Rückfahrten zur Isle of Wight unternahm. Diese einzigartige Umgebung bot einen praktischen Einblick, wie Wightlink Maximo in ihren täglichen Betrieb integriert.

Der Kapitän zeigt Maximo in Aktion

Wir hatten sogar die Gelegenheit, die Schiffsbrücke zu besichtigen und zu sehen, wie die Flotte navigiert, während Maximo bei der Verwaltung ihrer Vermögenswerte hilft — ein perfektes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis in der realen Welt aufeinanderprallen, und es ist eine Freude, den Kapitän aus erster Hand zu sehen, wie er seine Leidenschaft für Maximo teilt.

Am Morgen führte Daniel Del Piccolo eine Gruppe von uns zu einem Lauf entlang der Südseeküste — was für eine tolle Art, den Tag zu beginnen! Der erste Arbeitsauftrag des Tages ist erledigt.

Die MUG-Runners!

Das ORBIT-Programm von Scottish Water

Die erste Präsentation des Tages kam von Schottisches Wasser mit John Wigham teilen die Details ihres laufenden ORBIT-Programms mit, das für Our Really Big Information Transformation steht. Scottish Water, das mit der Verwaltung der Wasser- und Abwasserdienstleistungen in ganz Schottland beauftragt ist, steht vor zahlreichen strategischen Herausforderungen, darunter die Verschmutzung der Flüsse, alternde Anlagen und der Druck des Klimawandels.

John Wigham, Scottish Water: „Große Reisen beginnen mit kleinen Schritten“

ORBIT, ist das bisher größte digitale Transformationsprogramm von Scottish Water, das auf Maximo, ESRI und Copperleaf als den wichtigsten technologischen Säulen basiert, um die Modernisierung des Betriebs voranzutreiben und gleichzeitig den Lebenszyklus seiner Anlagen zu verlängern.

Das Programm ist weitreichend und zielt darauf ab, den digitalen Bestand zu rationalisieren und Altsysteme durch Maximo zu ersetzen. Seit dem Start im Juni 2023 wurden über 15 Mitarbeiter aus dem gesamten Unternehmen in Vollzeit für das Projekt entsandt, an dem weitere 100 Fachexperten (KMU) beteiligt waren. Naviam und Capgemini arbeiten mit Scottish Water als digitalen MAS-Partnern zusammen. Der Go-Live ist für September 2025 geplant.

Eine Kernaussage der gesamten Präsentation lautete: „Große Reisen beginnen mit kleinen Schritten“. John teilte mit, dass Scottish Water seiner Meinung nach möglicherweise zu ehrgeizig war und zu früh versucht habe, zu viel zu tun. Eine wertvolle Lektion, die bei den Zuhörern großen Anklang fand, war die Bedeutung eines wellenförmigen Ansatzes. In Scottish Water ist das:

  • Welle 1: Eine kleine Gruppe engagierter Nutzer testete Maximo an einer neuen Anlagegruppe — der Schwerpunkt lag dabei auf „Auffüll- und Pop-up-Wasserhähnen“, um Einwegkunststoffe zu reduzieren. Dieses MAS-Pilotprojekt hat sich als unglaublich erfolgreich erwiesen. Das Feedback der Nutzer ist die Grundlage für zukünftige Iterationen.
  • Welle 2: Übergang von Ellipse zu MAS 9, einschließlich der vollständigen Datenmigration, Integrationserstellung und Tests.
  • Welle 3: Wir suchen nach mehr Finanzmitteln, um die Dynamik aufrechtzuerhalten und die MAS-Roadmap mit erweiterten Kapazitäten umzusetzen.

Wightlink: Maximierung der Effizienz auf dem Wasser

Als Nächstes Stuart James von Wightlink betrat die Bühne, um über den Einsatz von Maximo zur Verwaltung ihrer kritischen Fährflotte zu sprechen. Wightlink betreibt drei Strecken mit acht Schiffen und führt in der Hauptsaison 122 Fahrten pro Tag durch. Bei diesem Serviceniveau können ungeplante Wartungsarbeiten nicht nur den Umsatz und den Ruf, sondern auch das Verkehrsnetz in Portsmouth erheblich beeinträchtigen.

Stuart James aus Wightlink

Maximo wurde 2014 nach einem NCA-Audit eingeführt, um die Wartungsaufzeichnungen besser einsehbar zu machen. Die Reise war allerdings holprig. Zu den anfänglichen Herausforderungen zählten die Komplexität der Asset-Struktur und des Datenbankdesigns, was 2019 zu erheblichen Umgestaltungsmaßnahmen führte. Die Teams von Wightlink standen aufgrund der schlechten Konnektivität, insbesondere auf den Schiffen, vor zusätzlichen Herausforderungen. Daher implementierten sie 2024 Starlink, um die Satellitenkonnektivität zu verbessern und replizierte Server zu entfernen.

Mit Blick auf die Zukunft geht Wightlink zu einer proaktiven Wartung seiner alternden Flotte über, bei der eine zustandsorientierte und zuverlässigkeitsorientierte Wartung zum Einsatz kommt. Sie experimentieren auch mit IoT-Sensoren, um langfristige Defekte vorherzusagen und sicherzustellen, dass Schiffe in Betrieb bleiben, wodurch kostspielige und zeitaufwändige Reparaturen vermieden werden. Eine besonders spannende Entwicklung ist ihr Pilotprojekt, bei dem die 3D-Scantechnologie mit VisualiseInfo zum Einsatz kommt. VisualiseInfo ermöglicht es den Ingenieuren, den Zustand von Schiffen flexibler und genauer zu beurteilen.

Mitie: Die Zukunft der KI in Maximo

Nach einer kurzen Vorstellung der Sponsoren des Tages hörten wir von Helio Reis und David Bone von Mitie über ihr laufendes MAS-Upgrade. Mitie ist dabei, seine Mobil- und Planungssysteme in Maximo zu konsolidieren und so einen optimierten und effizienten Ansatz für das Außendienstmanagement zu entwickeln. Einer der Hauptvorteile war die Beseitigung von Middleware-Fehlern, da MAS jetzt alles auf derselben Wellenlänge hält und sicherstellt, dass die Mitarbeiter an vorderster Front nie auf der Strecke bleiben.

Helio Deis und Dave Bone von Mitie

Der große Fokus von Mitie liegt in Zukunft auf den neuen Funktionen in MAS 9.1, zu denen auch Work Order Intelligence gehört. Während ihrer Präsentation demonstrierten sie Maximo Assistant, eine Live-Demo der KI-Funktionen, die die Entscheidungsfindung und Effizienz erheblich verbessern werden. Mitie ist besonders begeistert von den Möglichkeiten, die KI in Bezug auf Arbeitsmuster und vorausschauende Wartung bietet.

IBM: MAS 9.1 und die Zukunft von Maximo

Der Tag endete mit einer Präsentation von Andy Foster von IBM, der Einblicke in die bevorstehende Version von MAS 9.1 gab, die für den 24. Juni 2025 geplant ist. Andy ermutigte alle Teilnehmer, Ideen und Feedback über das IBM Ideas Portal einzureichen, und betonte dabei die Bedeutung nutzerorientierter Innovationen. IBM investiert weiterhin in drei wichtige Säulen — Plan, Operate und Invest — und konzentriert sich darauf, allen Personas der Maximo-Suite einen Mehrwert zu bieten.

Andy Foster von IBM

Die Version 9.1 wird mehrere spannende Funktionen enthalten, darunter eine verbesserte Navigation, eine neue Security Group-App und Updates für Asset Investment Planning, Maximo Inventory Optimization sowie Real Estate and Facility Management. IBM verbessert auch seine KI-Funktionen, um reale Herausforderungen im Zusammenhang mit den Benutzerrollen wie Dokumentensuche, Workflow-Aktionen und FMEA-Builders zu lösen.

Nachdem wir am VE Day eine zweiminütige Pause eingelegt hatten, haben wir uns eingehender mit den Möglichkeiten befasst, die KI eröffnet, von der Verbesserung der Arbeitsauftragsinformationen bis hin zur Verbesserung der Wartungsabläufe.

Du sprichst nicht über den MUG Club

Zum Abschluss der offiziellen Tagesordnung stellte das Komitee der Maximo User Group eine spannende neue Initiative vor, die darauf abzielt, die Herausforderungen der Nutzergemeinschaft zu lösen. Die Idee ist einfach: Jemand berichtet von einer bestimmten Herausforderung, mit der er konfrontiert wurde, und Kollegen bieten Einblicke, Inspiration und Lehren aus ihren eigenen Erfahrungen.

Um der Initiative eine passende Identität zu geben, wurde ein Namenswettbewerb veranstaltet, und die Stimmen sind da! Der Gewinnername? „MUG Club“ — eine Hommage sowohl an die Maximo User Group als auch an den informellen, von der Community geleiteten Geist der Sessions. Wir freuen uns darauf, diese Idee bei zukünftigen Veranstaltungen zum Leben zu erwecken — und von der Community zu hören, was wirklich funktioniert, was nicht und wie wir alle die MAS-Reise bewältigen.

Tabellenthemen und was als Nächstes kommt

Nach dem Mittagessen nahm die Veranstaltung mit Table Topics eine interaktivere Wendung. Jeder Moderator bewegte sich im Raum, um die spezifischen Fragen der Teilnehmer zu beantworten. So entstand ein unglaublich wertvolles und ansprechendes Gespräch. Dieses Format ist nach wie vor ein Highlight des Tages, da es maßgeschneiderte Einblicke in Echtzeit zu den dringendsten Themen ermöglicht.

Gespräche am runden Tisch im UK&I MUG

Die Veranstaltung endete mit einer großen Ankündigung: Die nächste Maximo User Group-Veranstaltung findet am 25. bis 26. November im IBM-Büro York Road in London, zusätzlich zu einem Technologie- und Demonstrationstag. Dies verspricht eine weitere spannende Gelegenheit zu sein, die neuesten Innovationen von Maximo kennenzulernen.

Bis zum nächsten Mal — 25. bis 26. November im IBM-Büro York Road in London

Fazit

Die Veranstaltung der Maximo UK & Ireland User Group in Portsmouth war eine perfekte Mischung aus Lernen, Netzwerken und praktischer Anwendung. Vom ORBIT-Projekt von Scottish Water über die KI-gestützte Wartung von Wightlink bis hin zum MAS 9.1-Upgrade von Mitie — auf der Veranstaltung wurde hervorgehoben, wie Maximo die Vermögensverwaltung in einer Vielzahl von Branchen transformiert. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im November und können es kaum erwarten, weiterhin mit Ihnen allen auf dieser aufregenden Reise zusammenzuarbeiten.


Wir sehen uns auf der nächsten UK&I MUG im November!

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