Rückblick auf die 34. Maximo User Conference in Ehningen


Vom 16. bis 17. Juni versammelte sich die Maximo DACH-Community zur 34. Ausgabe ihrer traditionellen Anwenderkonferenz. In diesem Jahr fand die Veranstaltung am neuen IBM-Standort in Ehningen bei Stuttgart statt. Ermöglicht wurde die Konferenz durch IBM als Gastgeber, TD Synnex als Organisator, die Sponsoren SPIE RODIAS, SVA, hands-on und MACS sowie durch uns, Naviam.
Nach einem Jahr Pause führte unser bewährter Moderator Tom Meiler in gewohnt souveräner und lebendiger Manier durch das zweitägige Programm. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßungsrede von Wolfgang Wendt, General Manager IBM Deutschland, Österreich und Schweiz. Bereits in den einleitenden Worten von Herrn Wendt wurde deutlich, dass sich die visionären Themen stark um künstliche Intelligenz drehen würden. KI-Enthusiasten wurden definitiv nicht enttäuscht. Mehr dazu später.
Die Keynote von Professor Dr.-Ing. Katja Gutsche war eine fundierte Erinnerung daran, worum es bei der Instandhaltung geht – zunächst völlig unabhängig vom eingesetzten Software-Tool – und ermutigte das Publikum, Instandhaltung stärker als Beitrag zur operativen Wertschöpfung zu verstehen. Anhand anschaulicher Diagramme illustrierte sie zudem, wo Deutschland in diesem Kontext steht, und verwies pointiert auf „lebenserhaltende Maßnahmen“.
Um uns daran zu erinnern, dass Maximo im Kern ein Werkzeug für den „gefährlichen“ Instandhalter ist, deckten die anschließenden Expertenvorträge ein breites Spektrum an praxisnahen, bodenständigen und visionären Themen ab. Besonderes Augenmerk galt der KI und ihren vielfältigen Einsatzgebieten, sei es bei Abfragen, der visuellen Inspektion oder der Kommunikation zwischen Mensch und Maximo via Sprachassistenten. Abgerundet wurde das Programm durch Präsentationen von IBM, die sowohl einen allgemeinen Ausblick auf kommende Versionen als auch konkrete Einblicke in die Version 9.2gaben, die ab Ende Juni 2026 verfügbar sein wird. Bei der Themenvielfalt war sicherlich für jeden etwas dabei.
Ein besonderes Highlight für viele war die Gelegenheit, Andrew Jeffery, den Kopf hinter Maximo Secrets, persönlich zu treffen und mehr über seine Motivation und die Geschichte dahinter zu erfahren. Wie sich herausstellte, ist Maximo Secrets eine der beliebtesten Informationsquellen für funktionale Fragen rund um Maximo. Die Statistiken zur Anzahl der Artikel, Videos und sonstigen Materialien waren jedenfalls beeindruckend und nötigten dem Publikum großen Respekt ab. Besonders bemerkenswert ist, dass laut Besucherstatistik die meisten Zugriffe auf die Website von IBM aus erfolgen.
Während Steffen Hartmaiers abschließender Präsentation zu den neuen Funktionen der Version 9.2 wurden alle Zeugen eines historischen Moments: Zum ersten Mal in der Geschichte der Anwenderkonferenz gelang es jemandem, Tom Meiler das Mikrofon zu entlocken. Ein Kunststück, an dem in den Vorjahren viele gescheitert waren. Schließlich lautet die goldene Regel für jeden Moderator: Gib niemals das Mikrofon aus der Hand. Ob dieser Konzentrationsfehler den sommerlichen Temperaturen geschuldet war, werden wir wohl nie erfahren.
Die diesjährige Konferenz hat einmal mehr den Wert des persönlichen Austauschs innerhalb der DACH-Community unterstrichen. Zudem war die Begrüßungsrede von Wolfgang Wendt in seiner Rolle als General Manager ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Community. Zwischen Praxisberichten, konkreten Einblicken in die Roadmap und den vielen Impulsen rund um künstliche Intelligenz wurde eines deutlich: Maximo bleibt in Bewegung – und mit ihm die Rolle der Instandhaltung als strategischer Beitrag zur Wertschöpfung. Wie Naviamhaben wir mit fünf Vorträgen einen wichtigen Beitrag geleistet und freuen uns bereits auf die Veranstaltung im nächsten Jahr.
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