Systemeigenschaften in IBM Maximo: Was Maximo-Teams wissen müssen


Episode 4 von MORE von Naviam: Ein Maximo-Podcast untersucht, wie kleine Änderungen an den IBM Maximo-Systemeigenschaften das System benutzerfreundlicher, übersichtlicher und praktischer für die tägliche Arbeit machen können. Der Blog hebt hervor, wie Maximo-Administratoren integrierte Konfigurationseinstellungen nutzen können, um das Abfrageverhalten, den Zugriff auf gespeicherte Abfragen, die Handhabung von Anhängen und die Lesbarkeit des Bildschirms zu verbessern, bevor sie auf aufwendigere Anpassungen zurückgreifen.
Wenn Menschen über Verbesserungen an IBM Maximo nachdenken, denken sie meist zuerst an die großen Dinge: Upgrades, neue Anwendungen, Integrationen, mobile Implementierungen, Berichterstattung, Automatisierung oder grundlegende Prozessumgestaltungen. Diese Projekte sind wichtig. Aber manchmal lässt sich das Benutzererlebnis in Maximo durch viel kleinere Änderungen verbessern.
In Episode 4 von MORE von Naviam: Ein Maximo-Podcastführt Gastgeber Steven Shull durch eine Reihe von IBM Maximo-Systemeigenschaften, die dazu beitragen können, das System benutzerfreundlicher, übersichtlicher und praktischer für die tägliche Arbeit zu gestalten. Die Episode erinnert daran, dass nicht jede Verbesserung benutzerdefinierten Code oder ein großes Projekt erfordert. Manchmal kann die richtige Konfigurationseinstellung Reibungsverluste im Benutzererlebnis beseitigen und dazu beitragen, dass sich Maximo für die Anwender, die täglich damit arbeiten, natürlicher anfühlt.
Systemeigenschaften gehören zu den praktischsten Werkzeugen, die Maximo-Administratoren zur Verfügung stehen. Sie steuern das Verhalten von Maximo-Komponenten in der gesamten Anwendung, einschließlich der Schnittstellenlogik, des Abfrageverhaltens, der Handhabung von Anhängen, der Navigation und des Bildschirmlayouts. Sie sind vielleicht nicht immer der sichtbarste Teil der Maximo-Administration, können aber einen echten Einfluss darauf haben, wie Benutzer das System erleben.
Eine Maximo-Umgebung kann technisch einwandfrei funktionieren und sich dennoch frustrierend in der Anwendung anfühlen. Benutzer benötigen möglicherweise zusätzliche Klicks, um Datensätze zu finden. Gespeicherte Abfragen sind eventuell schwer zugänglich. Anhänge öffnen sich möglicherweise auf eine Weise, die den Arbeitsablauf unterbricht. Beschriftungen und Bildschirmlayouts machen es unter Umständen schwieriger, Informationen zu erfassen, als es sein müsste.
Diese Probleme mögen für sich genommen klein erscheinen, aber sie summieren sich. Mit der Zeit können kleine Usability-Probleme die Akzeptanz, die Datenqualität und das Vertrauen in das System beeinträchtigen. Deshalb lohnt es sich, die Systemeigenschaften zu verstehen. Sie bieten Administratoren eine Möglichkeit, das Verhalten von Maximo fein abzustimmen, ohne sofort auf Anpassungen zurückgreifen zu müssen.
Ein zentrales Thema der Episode ist der Wert von Konfiguration gegenüber Anpassungen.
Individuelle Entwicklungen haben ihre Berechtigung, bringen jedoch langfristige Konsequenzen mit sich. Eigener Code muss getestet, unterstützt, gewartet und bei zukünftigen Upgrades überprüft werden. In manchen Fällen können Teams diese Komplexität vermeiden, indem sie zunächst prüfen, was Maximo bereits durch Konfiguration bietet.
Systemeigenschaften sind hierfür ein gutes Beispiel. Sie lösen zwar nicht jede Herausforderung bei der Benutzerfreundlichkeit, können Administratoren jedoch dabei helfen, mit bereits in der Plattform vorhandenen Einstellungen sinnvolle Verbesserungen zu erzielen.
Für Maximo-Teams ist diese Denkweise entscheidend. Bevor man davon ausgeht, dass ein Problem eine Neuentwicklung erfordert, lohnt es sich zu fragen, ob das Verhalten durch Konfiguration, Anwendungseinrichtung, Sicherheitseinstellungen oder Systemeigenschaften angepasst werden kann. Dieser Ansatz hilft Teams, die Benutzererfahrung zu verbessern und gleichzeitig die Wartbarkeit der Umgebung zu vereinfachen.
Einige der von Steven besprochenen Systemeigenschaften beziehen sich auf die Suche und gespeicherte Abfragen. Das ist sinnvoll, da das Suchverhalten für viele Anwender ein zentraler Bestandteil der Arbeit mit Maximo ist.
Anwender verbringen oft einen Großteil ihres Tages damit, Datensätze zu filtern, gespeicherte Abfragen zu öffnen, Listen zu prüfen und die benötigten Daten einzugrenzen. Wenn dieser Prozess reibungslos funktioniert, lässt es sich leichter mit Maximo arbeiten. Wenn er sich umständlich anfühlt, bemerken die Anwender das sofort.
Eigenschaften wie mxe.webclient.keepQueryFieldOpen, mxe.webclient.showQueriesinDropdown, und mxe.webclient.maxNavbarQueryLimit können die Interaktion der Anwender mit Abfragen maßgeblich beeinflussen.
Wenn Suchfelder beispielsweise geöffnet bleiben, können Benutzer ihre Suchanfragen leichter verfeinern, ohne unnötige Schritte wiederholen zu müssen. Die Anzeige von Suchanfragen in einem Dropdown-Menü macht gespeicherte Abfragen schneller zugänglich. Die Anpassung des Limits für Navigationsabfragen hilft Teams dabei, ein Gleichgewicht zwischen Zugriffsmöglichkeiten und Benutzerfreundlichkeit zu finden, insbesondere in Umgebungen mit vielen gespeicherten Abfragen. Das sind zwar keine spektakulären Änderungen, aber sie erleichtern den Arbeitsalltag all jener, die sich bei der schnellen Suche nach den richtigen Datensätzen auf Maximo verlassen.
Anhänge sind ein weiterer Bereich, in dem kleine Verhaltensänderungen eine große Wirkung haben können.
Viele Maximo-Teams sind auf Anhänge angewiesen, seien es Fotos, Arbeitsanweisungen, Inspektionsdokumente, Lieferantendateien, Sicherheitsunterlagen, Anlagendokumentationen oder andere begleitende Informationen. In manchen Arbeitsabläufen sind Anhänge nicht optional, sondern ein wesentlicher Bestandteil, um Aufgaben zu verstehen und zu erledigen. Deshalb sollte sich der Umgang mit Anhängen intuitiv anfühlen.
Die Systemeigenschaft mxe.doclink.attachmentOpenMethod beeinflusst, wie Anhänge in Maximo geöffnet werden. Je nachdem, wie ein Team arbeitet, ist das Standardverhalten möglicherweise nicht optimal. Wenn das Öffnen eines Anhangs den Arbeitsfluss unterbricht oder für Verwirrung sorgt, kann dies die Arbeit verlangsamen und die Bedienung des Systems erschweren.
Die Überprüfung einer solchen Einstellung bietet Administratoren die Möglichkeit, den Dokumentenzugriff natürlicher an die tatsächliche Arbeitsweise ihrer Benutzer anzupassen.
Steven hebt außerdem mxe.webclient.label.orientationhervor, was die Ausrichtung der Beschriftungen in der Maximo-Benutzeroberfläche steuert.
Auf den ersten Blick mag die Ausrichtung von Beschriftungen wie ein unwichtiges Detail erscheinen. Doch für Benutzer, die viel Zeit in Maximo verbringen, ist die Lesbarkeit des Bildschirms entscheidend. Die Anwender müssen Datensätze schnell erfassen, Informationen eingeben, Felder prüfen und verstehen, was sie vor sich haben. Kleine Entscheidungen bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche können dieses Erlebnis entweder unterstützen oder erschweren.
Genau das macht den Wert von Systemeigenschaften aus. Sie ermöglichen es Administratoren, Details anzupassen, die isoliert betrachtet zwar unbedeutend erscheinen mögen, aber das allgemeine Systemgefühl verbessern können.
Bei der Einführung von Maximo geht es nicht nur darum, Benutzer zu schulen oder Teams zur Einhaltung von Prozessen zu bewegen. Die Akzeptanz hängt auch maßgeblich davon ab, wie benutzerfreundlich das System ist.
Wenn Benutzer Datensätze schnell finden, auf benötigte Abfragen zugreifen, Anhänge problemlos öffnen und Bildschirminhalte leichter lesen können, unterstützt Maximo ihre Arbeit spürbar besser. Dies kann zu einer höheren Motivation, einer besseren Datenqualität und weniger Umgehungslösungen führen.
Systemeigenschaften sind kein Ersatz für ein durchdachtes Prozessdesign, Schulungen, Governance oder Support. Sie sind jedoch ein wichtiger Teil der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit. Für Administratoren und Support-Teams kann die Überprüfung dieser Einstellungen eine praktische Möglichkeit sein, den Arbeitsalltag zu verbessern, ohne ein Großprojekt starten zu müssen.
Der beste Weg, mit Systemeigenschaften umzugehen, besteht nicht darin, Einstellungen willkürlich zu ändern. Jede Änderung sollte mit einem konkreten Benutzerproblem oder einer Verbesserungsmöglichkeit verknüpft sein.
Ein guter Ausgangspunkt ist die Suche nach Bereichen, in denen Benutzer regelmäßig auf Hindernisse stoßen. Haben sie Schwierigkeiten bei der Suche? Sind gespeicherte Abfragen schwer zu finden? Öffnen sich Anhänge auf eine verwirrende Weise? Gibt es Probleme mit dem Bildschirmlayout, die Maximo schwer lesbar machen?
Von dort aus können Administratoren prüfen, ob eine Systemeigenschaft oder eine Konfigurationseinstellung Abhilfe schaffen kann.
Wie bei jeder Änderung auf Systemebene sollten Aktualisierungen sorgfältig getestet werden. Da sich einige Eigenschaften auf viele Benutzer auswirken, sollten Teams die Auswirkungen in einer Nicht-Produktionsumgebung prüfen, die Änderung dokumentieren und bei Bedarf klar kommunizieren.
Das Ziel ist nicht, Maximo um der Änderung willen zu verändern. Das Ziel ist es, durchdachte Konfigurationsentscheidungen zu treffen, die die tägliche Arbeit erleichtern.
Folge 4 von MORE by Naviam: A Maximo Podcast zeigt, wie kleine Änderungen an den IBM Maximo-Systemeigenschaften einen bedeutenden Unterschied in der Benutzererfahrung bewirken können. Die Folge ist besonders nützlich für Maximo-Administratoren, Support-Teams, Berater und alle, die dafür verantwortlich sind, Maximo benutzerfreundlicher und wartungsärmer zu gestalten.
Große Maximo-Projekte haben immer ihre Daseinsberechtigung. Doch diese Episode erinnert uns daran, dass alltägliche Verbesserungen oft mit den Konfigurationsoptionen beginnen, die bereits im System vorhanden sind. Wenn Teams diese Optionen verstehen und gezielt einsetzen, fühlt sich Maximo praxisnäher, vertrauter und besser auf die tatsächliche Arbeitsweise der Anwender abgestimmt an.
Episode 4 auf YouTube ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=QbVMXR-r6ys
Auf Spotify anhören:
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