IBM TechXchange - IBM Watsonx Orchestrate
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August 25, 2025


Vor einigen Jahren wurden die meisten KI-Tools für Unternehmen so konzipiert, dass sie Benutzer bei starren, regelbasierten Abläufen unterstützen. Ihr Zweck war klar, aber begrenzt: Benutzern helfen, Informationen abzurufen oder vordefinierte Aufgaben zu erledigen. Die rasante Entwicklung großer Sprachmodelle (LLMs) und Orchestrierungs-Frameworks hat das KI-Paradigma in Unternehmen jedoch von reaktiver Unterstützung hin zu autonomer Ausführung verändert.
Auf der IBM TechXChange-Veranstaltung Anfang dieses Jahres hatten wir die Gelegenheit, diesen Wandel aus erster Hand zu erkunden — insbesondere durch Watson x Orchestrate, die Agentenplattform von IBM, wurde so konzipiert, dass sie von statischen Assistenten zu intelligenten Agenten übergeht, die im Namen der Benutzer argumentieren, handeln und sich anpassen können.
Beginnen wir mit dem einfachen, aber leistungsstarken Framework, das die Entwicklung der KI in Unternehmen beschreibt:
Watsonx Orchestrate ist fest in dieser dritten Kategorie verwurzelt. Es basiert auf natürlicher Sprachverarbeitung, Toolintegrationen und KI-gestützter Planung und ermöglicht es Benutzern, Aufgaben von Anfang bis Ende zu delegieren — von der Absicht zur Ausführung mit minimalem manuellem Eingriff.
Eine der wichtigsten Klarstellungen ist die Unterscheidung zwischen Assistenten und Agenten:
Echte Agenten arbeiten über eine Planen -> Ausführen -> Reflektieren Schleife. Sie sind nicht nur reaktiv — sie sind selbstgesteuert, iterativ und in der Lage, sowohl mit Menschen als auch mit anderen Akteuren zusammenzuarbeiten.
Eine zentrale Herausforderung in der heutigen KI-Umgebung für Unternehmen ist Zersplitterung. Unternehmen setzen häufig mehrere Copiloten ein — einen für Code, einen für Dokumente, einen weiteren für Servicetickets — aber diese Systeme arbeiten in der Regel isoliert. Das Ergebnis sind unzusammenhängende Arbeitsabläufe, doppelter Aufwand und nicht ausgeschöpftes Automatisierungspotenzial.
Watsonx Orchestrate begegnet diesem Problem, indem es als zentrale Orchestrierungsebene fungiert. Es integriert Personen, Tools, APIs und KI-Agenten in ein einheitliches System, das in der Lage ist, komplexere, durchgängige Aufgaben zu bewältigen.
Darüber hinaus ist es auf Flexibilität ausgelegt. Organisationen können:
Egal, ob Sie ein Low-Code-Builder oder ein erfahrener Entwickler sind, die Plattform ist so konzipiert, dass sie Teams dort unterstützt, wo sie sich befinden — und skaliert, wenn sich die Anforderungen ändern.
TechXchange-Teilnehmer hatten auch die Gelegenheit, Orchestrate aus erster Hand auszuprobieren und von „Client Zero“ — den internen Personal- und IT-Teams von IBM — zu hören, der einen offenen Einblick gab, wie die Agentenautomatisierung ihre eigenen Workflows verändert hat. IBM stellte mehrere wirkungsvolle Anwendungsfälle vor, die zeigten, wie Watsonx Orchestrate bereits Ergebnisse liefert.
Intern verwendet IBM Orchestrate, um Funktionen wie das Servicemanagement für Mitarbeiter zu unterstützen. Sie haben einen AskHR-Assistenten entwickelt, der nun einen erheblichen Teil der Mitarbeiteranfragen autonom löst. Dadurch werden häufig anfallende Aufgaben optimiert, die Antwortqualität verbessert und Personalfachleute können sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren.
In Großbritannien arbeitete das Client Engineering-Team von IBM mit dem National Health Service (NHS) zusammen, um das Screening der Wartelisten für Patienten zu automatisieren. Durch den Einsatz generativer KI zur Zusammenfassung von Tausenden von Patientenüberweisungsschreiben war das Team in der Lage, den manuellen Arbeitsaufwand erheblich zu reduzieren und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen — ein entscheidender Vorteil im Gesundheitswesen.
Dies sind keine geringfügigen Verbesserungen. IBM berichtete:
Ein Begriff, vor dem IBM die Teilnehmer warnte, war „Agentenwäsche“ — ein wachsender Trend, bei dem Anbieter grundlegende KI-Produkte als „Agenten“ bezeichnen, ohne die Kriterien zu erfüllen. Nicht jedes System, das intelligente Antworten zurückgibt, ist qualifiziert.
Laut IBM, ein echter KI-Agent sollte sein:
Die Genauigkeit ist wichtig, insbesondere für Unternehmenskäufer, die den Reifegrad und die Leistungsfähigkeit von KI-Lösungen bewerten.
Ein weiterer wichtiger Unterschied, der untersucht wurde, war der Unterschied zwischen Single-Agent- und Multi-Agenten-Systemen — ein Bereich, in dem sich Watsonx Orchestrate nach Ansicht von IBM von vielen anderen Unternehmensangeboten unterscheidet.
IBM betonte, dass es sich bei vielen „agentischen“ Produkten auf dem heutigen Markt tatsächlich um Single-Agent-Wrapper handelt — im Wesentlichen LLM-basierte Assistenten mit einer darüber liegenden Aufgabenautomatisierung. Watsonx Orchestrate ist dagegen von Grund auf für die Orchestrierung mit mehreren Agenten konzipiert.
Diese architektonische Wahl bietet mehrere Vorteile:
Diese Art der verteilten Zusammenarbeit — zwischen Agenten, Tools und Menschen — markiert eine bedeutende Entwicklung in der Art und Weise, wie ganze KI-Systeme konzipiert und eingesetzt werden.
Bis 2028 prognostiziert IBM, dass ein Drittel aller GenA I Interaktionen werden vollständig autonom sein und erfordern keine Der Mensch im Kreis (HITL). Diese Vision nähert sich schnell der Realität.
IBM betonte jedoch, dass die menschliche Aufsicht weiterhin von entscheidender Bedeutung ist. Das Ziel ist zwar Autonomie, Orchestrate unterstützt jedoch HITL-Konfigurationen zur Gewährleistung von Vertrauen, Überprüfbarkeit und verantwortungsvoller Ausführung — insbesondere in Umgebungen mit hohem Risiko oder hohen Compliance-Anforderungen.
Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Sitzung war: Die Zukunft der KI in Unternehmen beschränkt sich nicht darauf, dass Assistenten Menschen helfen. Es geht darum, dass Agenten miteinander zusammenarbeiten, wobei Menschen die Aufsicht übernehmen — und nicht um Mikromanagement bei jedem Schritt.
Für Unternehmen, die herausfinden, wie sie mit diesem Wandel umgehen können, bietet Watsonx Orchestrate eine pragmatische und dennoch ehrgeizige Plattform. Und für diejenigen, die ein tieferes technisches Verständnis dafür wünschen, wie diese Systeme funktionieren, empfehlen wir, unseren vorherigen Blog „Was kann KI tun?“ zu lesen — ein grundlegender Einblick in die Architektur und das Potenzial von agentischer KI.
Zusammen stellen diese Tools und Erkenntnisse mehr als eine schrittweise Veränderung dar — sie läuten die nächste Ära der Unternehmensautomatisierung ein.
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